Schicksalsstunde in der Reichskanzlei. Die “Hoßbach-Besprechung” 1937

Berlin, Reichskanzlei, am 5. November 1937. Die Spitzen der deutschen Reichsregierung und der Wehrmacht sind zu einer Geheimbesprechung zusammengekommen. Den Vorsitz hat der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler. Neben ihm sind anwesend: der Reichsminister des Auswärtigen, Konstantin Freiherr von Neurath, der Reichskriegsminister und Oberbefehlshaber der Wehrmacht, Generalfeldmarschall Werner von Blomberg, sowie die ihm unterstellten Oberbefehlshaber der drei Wehrmachtteile: Generaloberst Werner Freiherr von Fritsch (Heer), Generaladmiral Erich Raeder (Kriegsmarine) und Generaloberst Hermann Göring (Luftwaffe), der zugleich Preußischer Ministerpräsident, Reichsluftfahrtminister und Beauftragter für den Vierjahresplan ist. Der einzige Statist in dieser Personnage: Oberst im Generalstab Friedrich Hoßbach, Wehrmachtsadjutant des Führers, der das Kriegsende acht Jahre später als Vollgeneral und Oberbefehlshaber der 4. Armee erleben wird. Überliefert wird die Besprechung durch seine Aufzeichnungen: die Hoßbach-Niederschrift. Im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1945/46 wird sie eines der wichtigsten Zeugnisse der Anklage sein.
Das Jahr 1937 gilt in der NS-Forschung als „ruhiges Jahr“. Es gehört in den Abschnitt zwischen der Zeit der ersten Gewaltmaßnahmen, mit denen die Diktatur sich zwischen 1933 und 1934 im Innern etablierte, und dem Aktionismus der Jahre 1938 und 1939, als Hitler zielgenau und durch kein Zugeständnis beirrt auf den Kriegsausbruch zusteuerte. Selbst der Terror, den das Regime gegen seine – wahren und vermeintlichen – Gegner ausübte, erreichte in diesem Jahr einen formellen Tiefststand: Mit 7500 Menschen waren so wenige NS‑Opfer wie niemals sonst in den sechs Konzentrationslagern inhaftiert, die die SS damals in Deutschland unterhielt. Die Olympischen Spiele 1936 hatten dem nationalsozialistisch regierten Deutschland internationalen Glamour verliehen (und die Machthaber zu einer gewissen Zurückhaltung gegenüber ihren Opfern gezwungen); mit der Wiedergewinnung des Saarlands 1935 und der Remilitarisierung des Rheinlands 1936 hatte Hitler glänzende außenpolitische Triumphe gefeiert. Deutschland zahlte keine Kriegsentschädigungen mehr, und die Wiederaufrüstung war eine beschlossene und vom Ausland (wenn auch zähneknirschend) anerkannte Tatsache. Seit 1935 galt im Deutschen Reich wieder die allgemeine Wehrpflicht, und ein Flottenabkommen mit Großbritannien aus demselben Jahr manifestierte die behutsame Wiederaufnahme Deutschlands in den Kreis der europäischen Großmächte. Adolf Hitler hätte sich zufrieden zurücklehnen können.
Doch Hitler wäre nicht Hitler gewesen, hätte er nicht erneut die Eskalation gesucht, die Entzweiung mit ganz Europa. Das große Drama, auf das seine Politik zusteuerte, der Weltkrieg, stand noch bevor. Bereits im Februar 1933, wenige Tage nach seiner Ernennung zum Reichskanzler, hatte Hitler in einer vertraulichen Besprechung die damalige Reichswehrführung auf die Ziele Aufrüstung und Krieg eingeschworen. Das erste Ziel war erreicht; nun galt es, das konkrete Kriegsszenario zu planen; darum sollte es in der Besprechung vom November 1937 gehen – und zugleich darum, ob er sich hierbei auf seine militärische und diplomatische Elite verlassen konnte.
Gegenstand der Besprechung war offiziell die Rüstungslage des Reiches. Doch Hitler lenkte die Konferenz schnell auf das eigentliche, sein Thema: „Das Ziel der deutschen Politik“, so resümiert Hoßbach in seiner einige Tage später ohne dienstlichen Auftrag angefertigten Niederschrift Hitlers Eröffnungsvortrag, „sei die Sicherung und die Erhaltung der Volksmasse und deren Vermehrung. Somit handele es sich um das Problem des Raumes.“ Das deutsche Volk mit seinen 85 Millionen Angehörigen – die Bevölkerung des bis dahin immer noch selbstständigen Österreich wird hier geflissentlich mitgezählt – stelle „in Europa einen in sich so fest geschlossenen Rassekern [dar], wie er in keinem anderen Land wieder anzutreffen sei und wie er andererseits das Anrecht auf größeren Lebensraum mehr als bei anderen Völkern in sich schlösse. Wenn kein dem deutschen Rassekern entsprechendes politisches Ergebnis auf dem Gebiet des Raumes vorläge, so sei das eine Folge mehrhundertjähriger historischer Entwicklung und bei Fortdauer dieses politischen Zustandes die größte Gefahr für die Erhaltung des deutschen Volkstums auf seiner jetzigen Höhe.“
Die Deutschen als „Volk ohne Raum“ – Hitler greift hier zeitgenössische Topoi auf, die bei Konservativen aller Couleur durchaus gängig waren: das Denken in einer deutschnationalen „longe durée“, die beim glorreichen Hochmittelalter mit seinem (angeblichen) deutsch-staufischen Großreich beginnt, im Dreißigjährigen Krieg, in dem Deutschland als Spielball auswärtiger Mächte auftritt, ihren Tiefpunkt erreicht und mit Bismarcks Reichsgründung 1871 ihren Wiederaufschwung nimmt, dessen Vollendung nach dem verlorenen Weltkrieg freilich noch aussteht. Das Zerreißen des „Diktats von Versailles“, das Hitler in unzähligen Reden beschwor, war nur ein Nahziel gewesen; tatsächlich, so der Tenor seines Vortrags, gehe es um 1648, um die Revision des Westfälischen Friedens, und zwar unter rassischen Gesichtspunkten: Die deutschen Minderheiten in ganz Europa sollten peu à peu „heim ins Reich“ überführt werden – allen voran ganz Österreich sowie das Sudetenland, der nordwestliche Zipfel der Tschechoslowakei, 1918 aus der Konkursmasse dreier habsburgischer Kronländer entstanden und der Stachel im Fleische aller Deutschnationalen.
Darum geht es Hitler in seinem wie immer weitschweifigen, aber erstaunlich sachlichen (von Judentum ist gar nicht, vom Bolschewismus nur einmal, ganz am Rande die Rede) Referat; die Wirtschaftslage dient ihm nur als pragmatischer Aufhänger: Dass nach dem Aufschwung der zurückliegenden Jahre Deutschlands Rüstungsvorsprung gegenüber seinen Feinden nur noch schrumpfen könne, ist Hitlers Argument für ein rasches militärisches Vorgehen. Deutschland müsse spätestens 1943 handeln, doch dann sei es womöglich schon zu spät. Auch die, zur Bedarfsdeckung angeblich benötigten, zusätzlichen „Rohstoffgebiete seien zweckmäßiger im unmittelbaren Anschluss an das Reich in Europa“ zu suchen als in Übersee. Unter günstigen Bedingungen – einer Verschärfung des Gegensatzes zwischen Mussolinis Italien, Deutschlands Verbündetem, und Frankreich –, so Hitler, sei auch an ein Losschlagen gegen Österreich und Tschechien bereits 1938 zu denken. Wie sich zeigen wird, wird es genau darauf hinauslaufen. Das eigentliche Hauptthema der Konferenz, die Wirtschaftslage, wird nach hinten verschoben: „Der zweite Teil der Besprechungen“, heißt es nüchtern, „befasste sich mit materiellen Rüstungsfragen.“ Mit diesem Satz enden Hoßbachs Notizen.
Dem Oberst im Generalstab war die Bedeutungslosigkeit der ökonomischen Details vor dem Panorama von Hitlers Eroberungs- und Raumfantasien offensichtlich klar. Weniger klar dürften ihm die personellen Konsequenzen gewesen sein, welche die Besprechung haben sollte.
Hitler selbst charakterisierte sein Verhältnis zur militärischen Führungsebene Jahre später bei einem Frontbesuch im Osten so: „Als ich noch nicht Reichskanzler war, habe ich gemeint, der Generalstab gleiche einem Fleischerhund, den man fest am Halsband haben müsse, weil er sonst jeden anderen Menschen anzufallen drohe. Nachdem ich Reichskanzler geworden war, habe ich feststellen müssen, dass der deutsche Generalstab nichts weniger als ein Fleischerhund ist. Dieser Generalstab hat mich immer gehindert, das zu tun, was ich für nötig halte. Ich bin es, der diesen Fleischerhund immer erst antreiben muss.“
Tatsächlich, so hält Hoßbach es in seiner Niederschrift fest, fanden sich die größten Bedenkenträger in Hitlers unmittelbarem Umfeld; besonders die beiden Spitzenmänner der Wehrmacht, Blomberg und Fritsch, äußern mehrmals in der Besprechung Zweifel an der Realisierbarkeit von Hitlers Plänen und mahnen zur Vorsicht. Sie werden mit stereotypen Beschwichtigungen abgebügelt: „Zu den seitens des Feldmarschalls von Blomberg und des Generalobersten von Fritsch hinsichtlich des Verhaltens Englands und Frankreichs angestellten Überlegungen äußerte der Führer in Wiederholung seiner bisherigen Ausführungen, dass er von der Nichtbeteiligung Englands überzeugt sei und daher an eine kriegerische Aktion Frankreichs gegen Deutschland nicht glaube.“
Nach der Novemberbesprechung ist Hitler klar: Mit diesen beiden Militärs alter Schule kann er seine Feldzüge nicht führen. So kommt es am 4. Februar zum großen Frühjahrsrevirement, das auch als Blomberg-Fritsch-Krise bekannt wird: Der Reichskriegsminister und sein Heereschef werden durch eine Intrige gestürzt.
Blomberg, frisch verliebt in die 24-jährige Luise Margarethe Gruhn, Sekretärin im „Reichsnährstand“, hatte sich vertrauensvoll und vertrauensselig an Göring gewandt und um Akzeptanz für seine Angebetete geworben, die nicht nur keine standesgemäße Braut für einen adeligen Generalfeldmarschall war, sondern auch eine „Frau mit Vergangenheit“ (unter anderem als Pornodarstellerin in einschlägigen Publikationen). Göring, ganz der joviale Generalskamerad, hatte den leicht beeinflussbaren Blomberg seiner Unterstützung versichert – mit dem Standesdünkel sei im Nationalsozialismus ja nun gerade Schluss! – und gleich noch hilfsbereit einen Luftwaffenoffizier, der ebenfalls für Fräulein Gruhn schwärmte, auf eine lange Dienstreise nach Südamerika wegbefördert. Doch kaum war die Trauung vollzogen, lief der Luftwaffenchef, auf einmal gar nicht mehr loyal, zu Hitler, unterm Arm die Kriminalakte der nunmehrigen Frau Feldmarschall (inklusive anschaulichen Bildmaterials aus dem Archiv der Sittenpolizei). Der Führer gerät außer sich, im engsten Kreis erklärt er laut und nachdrücklich: Wenn ein deutscher Feldmarschall eine Hure heirate, sei in der Welt alles möglich, und zeigt sich noch hysterisch indigniert darüber, dass er „dieser Person“ die Hand geküsst habe. Das Ergebnis: Blomberg muss gehen.

Anschließend trifft es Fritsch. Der Reichsführer-SS Heinrich Himmler, dem die konservative Heeresgeneralität stets ein Dorn im Auge ist, streut das Gerücht, Fritsch, der nur mit seinem Beruf verheiratet ist, sei homosexuell – was nicht nur mit dem Ehrenkodex des Offizierstands unvereinbar ist, sondern auch mit dem Strafgesetz. Fingierte Beweise und unwahre, teils durch die Gestapo erpresste Zeugenaussagen bringen Fritsch, der wacker seine Unschuld verteidigt, in die Bredouille – schließlich nimmt auch er, gezwungenermaßen, seinen Abschied. (Monate später wird der Vorwurf offiziell entkräftet und Fritsch von Hitler „rehabilitiert“ – doch abgeschoben bleibt abgeschoben.)
Damit ist der Weg frei für die von Hitler ersehnte Umgliederung der Wehrmachtspitze. Das Reichskriegsministerium wird gestrichen, oberster Befehlshaber der Wehrmacht (und damit Inhaber nicht nur der formellen Befehls-, sondern auch der ungleich wichtigeren Kommandogewalt) wird der „Führer“ selbst; ihm unterstellt ist das neu geschaffene „Oberkommando der Wehrmacht“ unter seinem Chef, dem General der Artillerie Wilhelm Keitel: niedersächsisches Großbürgertum, eine „fantasielose Null“ (Will Berthold), aber genau der Typ Bürovorsteher, den Hitler für dieses dienstbare Amt braucht; sein Spitzname wird bald „Lakaitel“ sein.
Neuer Oberbefehlshaber des Heeres anstelle des geschassten Fritsch wird Generaloberst Walther von Brauchitsch. Auch er preußischer Schwertadel, auch er wie Blomberg zahnlos und gefügig, unter anderem durch die 80 000 Reichsmark, die ihm Hitler zur Abfindung seiner Frau – noch ein frisch Geschiedener im zweiten Frühling – hat zukommen lassen. Marine und Luftwaffe behalten ihre Oberbefehlshaber; der geschmeidige, notorisch faule und prunkliebende Göring, dem Hitler insgeheim nicht einmal eine vernünftige Truppenvisite zutraut, wird für sein hilfreiches Zuträgertum mit dem Feldmarschallsrang belohnt. Außenminister Konstantin von Neurath, ein alter Deutschnationaler und Relikt des „Kabinetts der Barone“ von 1932, der auf der Hoßbach-Konferenz ebenfalls Bedenken geäußert hatte, wird durch Joachim von Ribbentrop ersetzt, „Hitlers Papagei“, der schon als Botschafter in London durch den völligen Mangel an diplomatischer Qualifikation glänzte, es dafür aber liebt, in seiner Uniform als SS-Obergruppenführer ehrenhalber im Auswärtigen Amt herumzustolzieren.
Mit dieser Mannschaft kann Hitler den Griff nach den Nachbarn seines Reiches wagen. Noch im März 1938 annektiert er im Handstreich Österreich; im Oktober folgt, nach entwürdigendem Gezerre, das Sudetenland. Die „Hassgegner England und Frankreich“, denen „ein starker deutscher Koloss inmitten Europas ein Dorn im Auge“ hätte sein müssen, geben klein bei und erfüllen unwissend, was Hitler auf der Novemberkonferenz – durchaus ohne seine skeptischen Generäle zu überzeugen – orakelt hatte: „An sich glaube der Führer, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit England, voraussichtlich aber auch Frankreich die Tschechen bereits im Stillen abgeschrieben und sich damit abgefunden hätten, dass diese Frage eines Tages durch Deutschland bereinigt würde. Die Schwierigkeiten des Empire und die Aussicht, in einen lang währenden europäischen Krieg erneut verwickelt zu werden, seien bestimmend für eine Nichtbeteiligung Englands an einem Kriege gegen Deutschland. Die englische Haltung werde gewiss nicht ohne Einfluss auf die Frankreichs sein.“

Hitler behielt recht: Auf der Münchner Konferenz im Oktober 1938 wurde ihm das deutsch besiedelte Sudetenland zugesprochen; die Annexion der „Rest-Tschechei“ im folgenden März war zwar offen vertrags- und versprechungswidrig („Deutschland ist gesättigt“) und wurde von den Westmächten entsprechend missbilligt; aber auch diesmal griff niemand ein, und die Standfotos vom deutschen Einmarsch in Prag überliefern die zornigen Gesichter tschechischer Passanten, in deren Hass auf die Invasoren sich Wut über die Nichtintervention der westlichen Schutzmächte mischen mochte. Ein letztes Mal hatte Hitler auf volles Risiko gespielt und gewonnen.
Doch auch diesmal war er nicht saturiert. Er wollte weitermarschieren, wenn auch alles in Scherben fiel, wie schon seine Pimpfe und Jungmädel auf den Heimabenden sangen. In der Novemberbesprechung mimte er, wie später noch oft, noch in den Tagen des Zusammenbruchs, den souveränen Spieler am Pokertisch der Macht; der Nihilist setzte die Maske des Machiavellisten auf, der zwar nicht die Moral, wohl aber – wenigstens – die Vernunft als Ratgeberin achtet; in Wahrheit achtete er weder die eine noch die andere. Er war der „Revolutionär des Nihilismus“, als den Hermann Rauschning, einst nationalsozialistischer Senatspräsident in Danzig, der sich früh vom Regime losgesagt hatte, in einem damals (im Exil) erschienenen Buch beschrieb.
Und so war der Diktator auch nach der Annexion Tschechiens, dem er in der Rechtsform des „Reichsprotektorats Böhmen und Mähren“ ein brutales Besatzungsregime oktroyierte, nicht mit seinem Raub zufrieden. Schon liefen die Planspiele für den Überfall auf Polen. Doch diesmal sollten die Garantiemächte England und Frankreich (das faschistische Italien war mittlerweile offizieller Verbündeter des Deutschen Reiches) Wort halten: Am 3. September 1939, zwei Tage nach dem Überfall, gingen, nach fristlos verstrichenem Ultimatum, die Kriegserklärungen beider Mächte in der Reichskanzlei ein. Bis zuletzt hatte Hitler gehofft, England würde neutral bleiben; doch diese Illusion erfüllte sich nicht.
Ihm, dem Nihilisten und „Vollstrecker des Bösen“ – so nannte ihn Graf Berthold Stauffenberg, der nach dem Attentatsversuch auf Hitler vom 20. Juli 1944 seinem Bruder auf dem Schafott folgte –, dürfte diese Enttäuschung letztlich gleichgültig gewesen sein; er hatte nun, was er wollte und was er auf der Hoßbach-Konferenz, wenngleich unter taktischen Klauseln verborgen, als sein eigentliches Ziel skizziert hatte: den europäischen Krieg, den er mit dem gleichen fatalen Zielbewusstsein zur europäischen Katastrophe machen sollte, vor deren Grausamkeit selbst die Düsternis von 1648, der Schrecken des Dreißigjährigen Krieges, verblassen würde.
© Konstantin Sakkas, 2012

Der Text erschien in der Ausgabe November 2012 des Magazins “CICERO”.  

Header: Hitler und Adjutant Friedrich Hoßbach, vor 1939. Quelle: https://www2.bc.edu/~heineman/roadi.html

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