Nähe, nicht Fremdheit. Der Islam und wir.

Durch seine behauptete Voraussetzungslosigkeit schneidet sich der Westen selbst von seinen orientalischen Wurzeln ab

Seit 2001, eigentlich schon seit Huntington – an dessen Buch ich immer wieder “gescheitert” bin, weil mir der Inhalt gegenüber den durch den Titel evozierten Erwartungen bei jedem Versuch schlicht zu banal vorkam – wurden wir – sofern nicht ausdrücklich links sozialisiert – erzogen, den Islam als gefährlich, expansionistisch und radikal, jedenfalls aber dem Westen fremd und dazu historisch überholt abzulehnen. Mein erster journalistischer Beitrag, in der Schülerzeitung meines Gymnasiums, ging ebenso in diese Richtung. Heute schäme ich mich der hochtrabend daherkommenden Naivität des Achtzehnjährigen.
In den Schulen nimmt man zwar Nathan den Weisen und vielleicht Mozarts Entführung durch, seit meiner Jugend auch das Leben des Malcom X und das Schicksal von Pakistanis im postkolonialen England. Carrie Mathison, die blonde, grünäugige Madonna des Westens, empfing eine Tochter mit dem schönen, germanischsten aller Mädchennamen, Frances, von einem Muslim, und sie half Abu Nazir dabei, Rache zu nehmen für den grausamen Tod seines Sohnes Issa an ihrem eigenen Oberbefehlshaber Walden, in dessen Figur man unschwer George W. Bush wiedererkannte (oder Trump antezipieren konnte).
Doch selbst heute erfährt man viel zu wenig – hier kann ich nur für Deutschland sprechen – über die enge Wesensverwandtschaft zwischen orientalisch-islamischer und christlich-europäischer Welt. Etwa darüber dass Maria, die Mutter Jesu, auch im Islam als Jungfrau gilt. Auch bei der Schilderung der beiden großen islamischen Fremdherrschaften in Europa, der in Spanien und der in Griechenland, wird gern geflissentlich unterschlagen, dass diese niemals so lange hätten Bestand haben können, wären sie nicht auch irgendwann gerecht und ertragbar geworden (insgeheim wissen die Spanier und Griechen das natürlich ganz genau).
Man zieht wieder gern eine imaginäre Trennlinie zwischen christlich-jüdischer und islamischer Kultur. Was für eine Idiotie! sage ich mir, nachdem ich neulich erst einem muslimischen Freund Schinkels Mausoleum der Königin Luise zeigte und selber zum wiederholten Mal darüber erstaunte, dass im Blickzentrum der Apsis doch nicht die vier mitteleuropäischen Sarkophage, auch nicht der der schönen Königin, stehen, sonder der Syrer am Kreuz, umgeben von in den Marmor gemeißelten Zitaten altorientalischer Prediger und Fürsten.
Was für eine Idiotie, sage ich mir auch, wo doch das Hebräische und Arabische einander ähnlicher sind als die romanische der germanischen Sprachfamilie. Von den 25 Propheten des Islam sind 24 Juden, Jesus übrigens inbegriffen. Das kultur- und geschichtsblinde exklusionistische Pochen aufs Christliche ist kein christlicher, auch kein abendländischer (was, wie Joschka Fischer erstaunlich klug klarstellte, im engeren Sinne ein mediterraner, kein atlantischer ist) Zug, sondern etwas Germanisches, Barbarisches, Seefahrerisch-Reitervölkisches.
Kein Wort darüber, dass der Orient nie einer Renaissance bedurfte, weil er kulturell niemals ein Mittelalter durchlaufen hat. In Nordeuropa musste man, über lange Umwege, die Tempel der Antike schlicht und einfach deshalb nachbauen, weil dort nie welche gestanden hatten. Die schöne Luise kam aus einem Landstrich, in dem noch im zweiten Jahrtausend das germanische Heidentum geherrscht hatte. Ihr, der Carrie Mathison von Mecklenburg-Strelitz, inmitten der barbarischen brandenburgischen Streusandbüchse mit ihren aus jedem Orts- und Adelsnamen Bände sprechenden heidnischen Überbleibseln ein christlich-jüdisches Grabmal in Form eines griechischen Monopteros zu setzen, entsprach der, schon damals verleugneten, weil nicht begriffenen, Orientalität dieser christlich-jüdischen Tradition selbst, aber insbesondere dem Bildungswillen und Bildungshunger des Germanentums, das Brücken zu etwas schlagen musste und wollte, mit dem das islamische Kernland immer verbunden gewesen war. Seine eigene Brücke, nämlich Byzanz, hatte Westeuropa längst aufgegeben,  bevor sie an die islamische Welt fiel.
In der Levante aber wuchs und wächst man seit je inmitten der Antike auf. Hier gab es kein finsteres Mittelalter, das mühsam abzuschütteln gewesen wäre. Dass die Griechen jemals aufgehört hätten, Griechisch zu sprechen, glauben nur Nordeuropäer, die mit dem Griechischen erst im sechzehnten Jahrhundert in Kontakt kamen. Im Orient funktionierte die Amalgamierung jüdisch-altarabischer Mythe (die, wie wir wissen, starke Einschläge in der griechisch-römischen Mythologie hinterließ), hellenistischer Gelehrtheit, mediterraner Stadt- und Handelsbürgerlichkeit und vorderasiatischer Staatslehre anstrengungslos.
Die Kreuzfahrer schauten sich dort ihre diesseitige Grals-Sex-Minne-und-Seefahrer-Eschatologie ab, die heute den common sense unserer gesamten Populär- und Hochkultur darstellt, und die Fürsten und Könige Europas den zentralisierten und rationalisierten Ordnungs- und Obrigkeitsstaat, mitsamt der, fürs Sultanat schon immer typischen, Abschaffung der Standesunterschiede, die in Europa jedoch so sehr in Stein gemeißelt dastanden, dass man dafür sage und schreibe mehr als achthundert Jahre brauchte. Auch dies ist eins der ungeschriebenen Ruhmesblätter Europas: dass sich Friedrich von Hohenstaufen und der Heilige Ludwig den modernen Staat (und mit ihm die moderne Toleranz und die strikte Trennung von Staat und Kirche) ebenso bei der islamisch-orientalischen Überlieferung abschauten wie die Gelehrten von Schottland bis Ungarn erst ihre Philosophie und dann ihre Naturwissenschaft.
Religion als Hingabe, als schwärmerisches Sich-ins-Meer-der-Liebe-Versenken und zugleich als kraftvoller, nicht redender, sondern handelnder Aufschlag, als jenes “Im Anfang war die Tat”, wonach der Germane sich immerzu sehnt: sie ist keine etwa immanent widersprüchliche und folgerichtig politisch neurotische Kreation des Islam, sondern tief in Geschichte und Charakter des Orient veranlagt.
Maria, die Gott-Mutter, in der wir die hundertbrüstige Artemis von Ephesos wiedererkennen, und Christos Pantokrator, Jesus nicht als Gemarterter mit Dornenkrone, sondern als imperialer, majestätischer All-Herrscher mit goldenem Heiligenschein: das Weibliche und das Männliche in reiner Vollkommenheit, in stolzer Ungebrochenheit: sie sind die Archetypen des Orientalischen. Nicht sie, nicht Judentum und Islam haben sich vom Christentum entfernt; sondern das Christentum, sich den ungepflegten, kulturlosen Barbarenheeren aus dem kalten Norden und Osten adaptierend, hat sich von seiner orientalischen Wurzel entfernt.
Das Christentum ist antiheroisch und antiintellektuell zugleich. Leiden, Selbstopfer, Demütigen und Gedemütigtwerden sind seine Konstanten, die ihm den freien Blick auf seine eigene Orientalität verstellen. Den Bezug zur frei waltenden Kraft und Schönheit hat es verloren. Er kann nicht wiederhergestellt werden, solange der Wunsch nach Erlösung überlagert wird von dem Komplex, überhaupt unerlöst zu sein. Das Dogma der eigenen Voraussetzungslosigkeit ist die erste Hürde, die fallen muss, will der europäische Westen jemals zu einer wirklichen Verständigung mit dem Orient kommen.
Header: “Sehet das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.” Carrie Mathison, die amerikanische Madonna des Westens, empfängt den Leib des Herrn. Ein orientalischer Ritus und eine orientalische Mythologik – im katholischen Christentum wie im Islam, konvertiert in die westlich-atlantische Sehnsucht nach Erlösung im und durch das Orientalische, verkörpert in der Inkarnation Jesu. Szenenfoto mit der Hauptdarstellerin Claire Danes aus der Serie Homeland, Season 5, Episode 1, © Showtime 2015.
© Konstantin Johannes Sakkas, 2017. All rights reserved.
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Der Erste Weltkrieg im Nahen Osten

Der Erste Weltkrieg war ein Weltkrieg im buchstäblichen Sinne. Er wurde nicht nur auf dem europäischen Kriegsschauplatz ausgetragen, sondern auch auf allen Weltmeeren, in Afrika – und im Nahen Osten.

Auf Seiten der Mittelmächte kämpfte seit August 1914 auch das Osmanische Reich. Der „kranke Mann am Bosporus“ war ein Vielvölkerstaat, das islamische Pendant zum katholischen Österreich-Ungarn, mit dem gemeinsam es im fünfzehnten Jahrhundert die Nachfolge des gefallenen Oströmischen Reiches, die Nachfolge von Byzanz angetreten hatte. Der Sultan in Konstantinopel, wie die frühere Hauptstadt des griechisch-römischen Kaiserreiches nach wie vor hieß, herrschte nicht nur über die Türkei, sondern über den gesamten Nahen Osten unter Einschluss von Mesopotamien und Teilen der arabischen Halbinsel.Im Innern rückschrittlich und nach westlichen Standards desorganisiert, gewährleistete dieses Reich seinen Bewohnern dennoch Ruhe, Ordnung und eine gewisse Toleranz.

Gleichwohl fand die arabische Bevölkerung, in der seit dem späten achtzehnten Jahrhundert der Wahabitismus, eine besonders aggressive und missionarische Strömung innerhalb des sunnitischen Islam, blühte, im Zeitalter des Nationalismus nach und nach Gefallen am Gedanken der Unabhängigkeit. Bei Kriegsausbruch sah sie ihre Stunde gekommen: Arabische Führer schlossen mit den Briten, die über Ägypten – einst eine byzantinische, dann eine arabische und schließlich eine osmanische Provinz – als Vizekönigreich herrschten, ein Abkommen, das ihnen im Falle eines Sieges die Unabhängigkeit zusicherte. Eine besondere Rolle spielte hier der englische Abenteurer Thomas Edward Lawrence, der als „Lawrence of Arabia“ in die Geschichte einging.

Der Nahe Osten wird heute eher als Nebenkriegsschauplatz wahrgenommen. Doch in Wahrheit liegt im Ersten Weltkrieg der Schlüssel zum Nahostkonflikt unserer Tage, so wie im Orientkonflikt der Schlüssel zu den großen europäischen Kriegen und schließlich zum atlantisch-eurasischen Gegensatz seit Beginn der Neuzeit liegt. So schreibt auch der US-amerikanische Historiker David Fromkin:

 

„Alle heutigen Konflikte des Nahen Ostens gehen zurück auf den Ersten Weltkrieg.“

 

Im 19. Jahrhundert stützen die Westmächte noch das Osmanische Reich, um ein Vordringen Russlands dort zu verhindern. Seit dem Berliner Kongress 1879 jedoch wurde das Deutsche Reich zum stärksten Verbündeten des Sultans. Projekte wie der Bau der Bagdadbahn und die türkische Militärmission unter den preußischen Generalen Colmar Graf v. der Goltz und Otto Liman v. Sanders festigten das Band zwischen Berlin und Konstantinopel.

Als der Krieg 1914 ausbrach, fürchtete der Sultan den definitiven Verlust des Nahen Ostens an die Westmächte, während Kaiser Nikolaus II. von Russland die jahrhundertealte Vision seiner Dynastie, die griechischen Glaubensbrüder in Ionien und an der Schwarzmeerküste zu befreien und sich in Konstantinopel zum Kaiser des neuerstandenen Byzantinischen Reiches zu krönen, auf einmal Wirklichkeit werden sah. In der Tat war es

 

„seit Jahrhunderten der russische Traum gewesen, Konstantinopel zu erobern, zum neuen Byzanz und zur Seemacht im Mittelmeer aufzusteigen, ja schließlich zu einer Weltmacht zu werden.“

 

Seit der Hussein-McMahon-Korrespondenz von 1915/16 zwischen dem osmanischen Scherifen (Statthalter) von Arabien, Hussein ibn Ali, der die Herrschaft des Sultans abschütteln wollte, und dem britischen Hochkommissar von Ägypten, Sir Henry McMahon,betrieben England und Frankreich die Zersetzung des muslimischen Großreichs. Grundlage hierfür wurde das Sykes-Picot-Abkommen vom Mai 1916, unter russischer Billigung geschlossen zwischen zwei Spitzendiplomaten der beiden Entente-Staaten, das „heute in arabischen Ländern immer noch als Synonym für koloniale Willkür gilt“ (Fromkin).Den arabischen Völkern im Nahen Osten versprachen sie für die Zeit nach Kriegsende eigene Staaten, Russland hingegen sollte Konstantinopel und damit einen Teil der Türkei erhalten.

Nach der Oktoberrevolution 1917 wurden die russischen Pläne zwar hinfällig, in der Türkei übernahm nach dem Sturz des Sultans Mustafa Kemal „Atatürk“ die Macht. Doch die neuen nahöstlichen Staaten kamen unter westliches Mandat: der Irak unter britisches, Syrien unter französisches.Ihre Grenzen wurden willkürlich gezogen, Muslime und Juden aber, die unter dem Sultan noch relativ ungestört nebeneinander gelebt hatten, fanden von nun an zu keiner friedlichen Koexistenz mehr, immer öfter kam es zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Voll souverän wurden alle diese Staaten erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Westmächte hatten auf dem Rücken der Bevölkerung neue Provinzen gewonnen.Fromkin schreibt:

 

„Großbritannien und, in geringerem Maße, Frankreich [waren] die prägenden Mächte der Region. Mit der Beseitigung des Osmanischen Reiches radierten sie die Landkarte des alten Mittleren Ostens aus und entwarfen eine neue. Der Irak, Jordanien und Israel sind britische Kreaturen, Syrien und der Libanon sind französische – mit verheerenden Folgen. Seit 1919 herrschen im Mittleren Osten Wirrwarr und Blutvergießen.“

 

Im März 1916 stellte die Oberste Heeresleitung ein eigenes Asien-Korps auf, das der Heeresgruppe F („Yildirim“) angegliedert wurde. Die Heeresgruppe selbst bestand aus drei osmanischen Armeen, hatte aber bis 1918 deutsche Oberbefehlshaber: erst General Erich v. Falkenhayn (den man nach seiner Entlassung als Chef der 2. OHL im August 1916 auf diesen Posten abschob), dann Liman v. Sanders.

Der Heeresgruppe Yildirim gegenüber stand die britische Egyptian Expeditionary Force mit drei Armeekorps, erst unter Generalleutnant Archibald Murray, dann (ab 1917) unter General Edmund Allenby als Kommandierendem General. Im Dezember 1917 nahmen die Briten nach mehrwöchigen Kämpfen Jerusalem ein.

Am 9. Dezember fiel die Stadt, zwei Tage darauf zog Allenby mit seinem Stab in die Heilige Stadt ein. Als er das Stadttor erreichte, stieg er vom Pferd und betrat so, bis dahin einmalig in der Kriegsgeschichte, zu Fuß die eroberte Stadt – aus Respekt vor der Heiligkeit dieser Kultstätte dreier Weltreligionen.

Die Palästinaschlacht im September 1918, die sich über mehrere Tage hinzog und deren Höhepunkt die Einnahme von Damaskus durch die Briten war, beendete schließlich das Kapitel der deutschen Intervention im Nahen Osten, besiegelte aber auch das geopolitische Schicksal der nahöstlichen Erbmasse des Osmanischen Reiches bis in die heutige Zeit, also für ein volles Jahrhundert.

Die Türkei kapitulierte am 30. Oktober, Deutsche und Österreicher kehrten in ihre Heimatländer zurück. Den Oberbefehl über die Heeresgruppe übernahm Atatürk, der sie auf türkischen Boden zurückführte, wo sie alsbald den Kampf gegen die siegreichen griechischen Truppen aufnahm, die sich anschickten, in ihren kleinasiatischen Feldzug aufzubrechen, Konstantinopel zu befreien und altes griechisch-byzantinisches Gebiet wiederzuerobern.

Im deutschen Asienkorps, zu dem auch Soldaten Österreich-Ungarns gehörten, kämpften Bodentruppen und Fliegereinheiten. Anders als in den afrikanischen oder ostasiatischen Kolonien hielten sie sich erstaunlich lange. Anders auch als in Europa spielten Graben- und Stellungskrieg hier keine Rolle. Die Kämpfe in Wüstensand und Orienthitze wurden ähnlich kameradschaftlich geführt wie später im II. Weltkrieg der Afrikafeldzug.

Der moralisch und geopolitisch fragwürdige, aber aus seiner Haltung als “verspätete Nation” (Helmuth Plessner) heraus verständliche Einsatz des kaiserlichen Deutschland für die Integrität des Osmanischen Reiches, das im Windschatten der Kriegshandlungen 1915 bis 1923 an den Pontosgriechen und an der armenischen Minderheit, den beiden ältesten christlichen Ethnien auf vorderasiatischem Boden, einen bis heute ungesühnten Völkermord mit mehreren Millionen Opfern verübte, schuf ein freundschaftliches Band zwischen Türken und Deutschen, das für viele Jahrzehnte halten sollte.

Doch immerhin: auch der Gegner erwies den Deutschen im Rückblick seine Reverenz. In seinen berühmten Memoiren Die sieben Säulen der Weisheit schreibt T. E. Lawrence:

 

„Sie waren zweitausend Meilen von ihrer Heimat entfernt, ohne Hoffnung in fremdem unbekannten Land, in einer Lage, verzweifelt genug, um auch die stärksten Nerven zu brechen. Dennoch hielten ihre Trupps fest zusammen, geordnet in Reih und Glied, und steuerten durch das wild wogende Meer von Türken und Arabern wie Panzerschiffe, schweigsam und erhobenen Hauptes. Wurden sie angegriffen, so machten sie halt, gingen in Gefechtsstellung und gaben wohlgezieltes Feuer. Da war keine Hast, kein Geschrei, keine Unsicherheit. Prachtvoll waren sie.“

 

Header: Fieldmarshal Viscount Allenby, der Sieger von Jerusalem, zieht am 11. Dezember 1917 zu Fuß in die Heilige Stadt ein.

Obiger Text erschien in: Ralf-Georg Reuth (mit Konstantin Sakkas), Im Großen Krieg. Leben und Sterben des Leutnants Fritz Rümmelein. München: Piper 2014.